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Info zu Käsesommelièrs berichten

Die Wachau ist für den beliebtesten Partner von Käse bekannt: den Wein. Was liegt näher, als Käse und Wein zu vermählen?
Unser neues VKSÖ-Mitglied ROLAND BERGER, BIO-
Käseproduzent aus der Wachau (Fallstaff Spezial 08A/2016) lädt ein, seine nach 2 Jahren Bauzeit neu gestaltete Käserei mit Reifungskeller und Verkostungsraum zu besuchen. Eventuell im Zuge des Besuchs der NÖ-Landesausstellung in Pöggstall, wo die Käserei als Regionspartner mit von der Partie ist! 
Mehr Infos dazu sind aus der Website zu entnehmen: www.biokaeserei-berger.at

DKS Hans Grubhofer: Webbetreuer des VKSÖ

Wir möchten daran erinnern, uns interessante Berichte zu verschiedenen Ereignissen zu übermitteln.

 

 

Hohe Auszeichnung für Helmut Reisacher - ein engagierter Käsepionier

Dr. Peter Hamedinger AMA, überreicht die Auszeichnung.
Fotos: AMA Milchmarketing

Helmut Reisacher, ein Pionier der heimischen Käsekultur hat seine Wurzeln in der Landwirtschaft. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Gosdorf/Steiermark hat er die Produktion von Lebens- und Genussmitteln bereits als Kind miterlebt. Mit 23 Jahren kam er in die Molkerei Mureck, wo er sich bis heute gerne an die Pflege des Käsejuwels „St. Patron“ erinnert. Es haben ihn von Beginn an die vielen Zusammenhänge der Käselagerung und -pflege fasziniert und es war ihm bald klar, wie sensibel diese Produkte sind.
Ausgestattet mit enormen Praxiserfahrungen wechselte er 1984 in den Verkauf und konnte sehr authentisch von der großen Käsesgeschmacksvielfalt seine Kunden überzeugen. Weiterbildung und ein Blick über den Tellerrand, spielten für ihn stets eine wichtige Rolle. Bereits 1997 absolvierte er die Käsesommelierausbildung, die ihm noch mehr Einblick in die weltweite Käsekultur brachte. Davon inspiriert intensivierte er auch seine Bemühungen und Ideen, gerade den heimischen Käse bestmöglich zu präsentieren. Damit verbunden waren viele Experimente, den einzelnen Käsesorten ihr Potenzial an Reifung und Geschmack zu entlocken. So wie die Flasche und das Glas dem Wein dienen, verstand er es ganz besonders gut, speziell in Kombination mit Obst und Gemüse den Käse bei einem Buffet noch stärker zu akzentuieren.
Treu seinem Motto, „das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Mund“, zeigte er uns immer wieder neu, wie sich die Käsevielfalt in Österreich zum variantenreichsten Genussmittel  entwickelt hat. Seine Leidenschaft für das Genussmittel Käse, die Freude sein Wissen mit anderen zu teilen und seine Bemühungen, stets innovativ an der Präsentation von Käse zu feilen, sind sein Lebenswerk.
Dafür wurde ihm im Rahmen der Jubiläumsjury anlässlich 20 Jahre Käsekaiser, die erst zum zweiten Mal verliehene hohe Auszeichnung der „Käsekrone“ überreicht. Wir gratulieren ihm dazu ganz herzlich!

Bericht und Foto: DKS Dr. Peter Hamedinger, Leiter AMA Milchmarketing

Seitens des VKSÖ möchten wir uns den Glückwünschen ganz herzlich anschließen und für den nun begonnenen Lebensabschnitt - den Übertritt in den verdieneten Ruhestand - alles Gute und vor allem Gesundheit wünschen!
Wie wir Heli kennen, wird er sein Lieblingsthema "Käse" sicher nicht gleich vergessen.

Für den VKSÖ: Harry Weidacher, Obmann

 

 

Genussbeilage der Salzburger Nachrichten - Interviev mit KSaS O. Stellner

Wir möchten auf ein Interview mit Koll. Otmar Stellner, FL an den TS Klessheim hinweisen und wurde am Donnerstag, 18. Jänner in der 8seitigen
Initiates file downloadGenussbeilage der Salzburger Nachrichten veröffentlicht.
Die gesamte Beilage war dem Käse gewidmet - unter anderem Vorstellung der aktuellen Käsekaiser.

Quelle: Salzburger Nachrichten, Fr. Judith Empl, MA

 

 

Bericht von DKS H. Winkler aus Stuttgart im SWR - Landeschau Baden Württemberg 15.01.2016

Einen interessanten Hinweis zu einem Interviev-Beitrag des SWR hat uns Koll. DKS Harald Winkler aus Stuttgart übermittelt.

In der Mediathek kann der Bericht vom 15.1.2016, 18.45 Uhr unter "Landesrundschau Baden Würtenberg" verfolgt werden (starten sie bei ca 34 Min. Sendezeit) - Link:
swrmediathek.de/player.htm

Für den VKSÖ: DKS Hans Grubhofer, Webbetreuer

 

 

Besuch Ziegenhof und Käserei Eigelsberg 28. Juli 2015

Schon die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer. Kurvenreiche Straßenführen uns an den Ausläufern des Kobernaußerwaldesvorbei. Bei jeder Abzweigung halten wir nach den kleinen Holzschildern Ausschau, die uns den Weg zum Bio-Ziegenhof Eigelsbergin der oberösterreichischen Gemeinde Höhnhartweisen.

Der Hof liegt idyllisch eingebettet im hügeligen Gelände, umgeben von saftig-grünen Wiesen und dem nördlichen Ende des mystischen Kobernaußerwaldes, der grünen Lunge des Innviertels.

Hier haben sich die Angela und Ernst Zollner voll und ganz dem Ziegenkäse verschrieben. Die beiden gebürtigen Bayern betreiben den Hof (fast) ganz alleine. Hin und wieder holt sich Angela etwas Unterstützung zum Käsen, während sich Ernst um die Tiere kümmert.

Bevor wir uns den Stall ansehen und den Käse verkosten dürfen, zeigt uns Angela Zollner die kleine Käserei. Sie haben alles selbst aus- und umgebaut und sich sehr genau an die entsprechenden Auflagen gehalten. „Wir haben gerade umgebaut, bevor neue Standards festgelegt wurden, da hatten wir Glück“, erzählt sie. „Jetzt ist alles perfekt.“

62 Toggenburger Ziegen

Nach einem kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten der Käserei führt uns Ernst Zollner in den Stall. In dem großzügigen Holzbau sind 62 Toggenburger Ziegen und der Ziegenbock Willi untergebracht. „Diese Rasse haben wir ausgesucht, weil sie besonders robust und für die Weidehaltung gut geeignet ist“, erklärt der Hausherr. Besonderen Wert wird auf die artgerechte Haltung der Tiere gelegt. „Die Ziegen leben im Herdenverband, in einem Kaltstall mit zugfreien, eingestreuten Liegeflächen.“ Außerdem dürfen sie ihre Hörner behalten, was zur Folge hat, dass sie besonders viel Platz im Stall brauchen. Die Zollners bieten ihren Tieren doppelt so viel Platz, wie laut Bio-Standards vorgeschrieben ist. „Wir haben unseren Stall sehr großzügig bemessen, um dem Bedürfnis nach ausreichender Distanz in der Herdenhierarchie entsprechen zu können. Auch erhöhte Liegenischen zum Zurückziehen werden von den Ziegen gerne angenommen.“ Sie können direkt vom Stall auf die Weide und sich auch tagsüber in ihre Behausung zurückziehen, wenn sie Lust dazu haben oder das Wetter schlecht ist. Ansonsten grasen die Tiere auf den kräuterreichenWeiden rund um den Stall. Zusätzlich erhalten sie nur Heu und eine kleine Menge an Kraftfutter auf dem Melkstand.

Verkostung der Ziegenkäse-Spezialitäten

Zurück im Hauptgebäude hat Angela Zollner den Tisch üppig gedeckt. Knuspriges Bauernbrot, Ziegenspeck und natürlich Käse in Hülle und Fülle: Ziegenfrischkäseknöpfe, Weichkäse nach Camembert-Art in verschiedensten Formen, mit Kräutern oder auch Pinienasche, salzigen „Ziegeta“ nach Feta-Art und würzige Schnittkäse mit Naturrinde, die während der mehrwöchigen Reifung regelmäßig mit Salzwasser und Olivenöl geschmiert wird. „In unserer Käserei wird ausschließlich die Milch unserer eigenen Ziegen verarbeitet“, erklärt Angela Zollner. „Damit haben wir volle Kontrolle über die Fütterung unserer Ziegen und die Qualität der Milch. Der Kräuterreichtum unserer Weiden und eine silagefreie Winterfütterung wirkt sich sehr positiv auf den feinen Geschmack unserer Milch aus. Das schmeckt man auch in unserem Käse.“ Absolut! Kein Zusatz- oder Hilfsstoff kommt in den köstlichen Bio-Käse.

Zwischen Anfang Dezember bis Anfang Februar haben die 62 Ziegen erst einmal Pause. Dann ist die natürliche Trockenstehzeit, in der die Kitze geboren werden. Ab Februar kommen dann Ziegenkäse-Liebhaben wieder in den Genuss des vollen Angebotsder Käserei Eigelsberg.

Bericht und Fotos: DKS Christian Kaufmann

 

 

 

 

 

Käse Straße Bregenzerwald beim 8. Genussfestival in Wien 8. - 10. Mai 2105

Hervorragendes Echo beim 8. Wiener Genuss-Festival für die Präsentation der Käse Straße Bregenzerwald - Das Heumilchtal Europas!

Mehr Infos dazu findet ihr unter:

https://www.facebook.com/Kaesestrasse.Bregenzerwald?fref=nf

 

Reinhard A. Lechner, Dipl. Käsesommelier gratuliert insbesondere Manuel Metzler zu  gelungenen Ziegenkäse in diesem Reifestadium und wünschen ihm noch viel Freude mit dieser Delikatesse aus der KäseStrasse Bregenzerwald!

Mehr Infos dazu unter:
https://www.facebook.com/Kaesestrasse.Bregenzerwald/photos/o.152816981594676/989507737768749/?type=1

 

VKSÖ Obm. Harry Weidacher hat unter Facebook "gestöbert" und den Hinweis übermittelt.

 

 

Almenland Stollenkäse - Käsekultur auf höchstem Niveau

Der erste Kontakt mit dem Begründer und Betreiber der "Almenland Stollenkäse - Erlebniswelt", Käseaffineur Franz Möstl ist schon sehr lange zurück. Damals war er ALFA-Laval Zentrifugenmonteur, hat sich später selbstständig gemacht und eine Fa. für Montage und Anlagenbau in Arzberg aufgebaut. Visionen und ein besonderes Engagement auch Ideen zu realisieren, haben schließlich dazu geführt, ein besonderes Projekt zur Herstellung und vor allem Reifung von Käse in einem aufgelassenen Stollen eines Silberbergwerkes in Arzberg zu verwirklichen. Diese beinahe unglaubliche "Geschichte" muss man sich aber von ihm persönlich erzählen lassen.

Für mich hat sich der Kreis zu diesem "Käsepionier" im Rahmen des Ausbildungskurses zum Diplom-Käsesommelier am Wifi Graz wieder geschlossen.
Mit vier seiner Mitarbeiter/Innen hat er sich selber der Mühe unterzogen, sein Käse und Technick-Fachwissen mit diesem "Spezialwissen" zu erweitern.

Ich habe nat. das "Prüfungsgespräch" genutzt, mit ihm zu seinem im Aufbau befindlichem Vorhaben zu diskutieren und war von der Idee mehr als beeindruckt.
Die Einladung, diese einzigartige "Käsewelt" einmal zu besuchen, habe ich mir auch fest vorgenommen anzunehmen. Es ist aber doch einige Zeit vergangen, bis ich das auch verwirklichen konnte.

Im Rahmen eines Kurzurlaubes mit einer befreundten Familie im "steirischen Almenland" hat es sich natürlich bestens verbinden lassen, die Käse-Erlebiswelt zu besuchen.
Wenn man ein wenig aus dem Fachbereich kommt, ist die Erwartungshaltung verständlicherweise doch etwas höher. Wir müssen aber ganz offen und ehrlich zum Ausdruck bringen, dass man aus dem Staunen gar nicht heraus kommt, was da in so kurzer Zeit aufgebaut wurde. Auch unsere Freunde und Käseliebhaber waren sehr beeindruckt. Da wird Käsekultur auf höchstem Niveau gelebt und so viele Weltmeister/Preisträgerkäse wird man wohl selten auf einem Teller genießen können. Dass die Ausbildung ganz toll umgesetzt und eingesetzt wird, hat man bei der Verkostung und fachkundigen Führung gespürt.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass schon zigtausende BesucherInnen die "Erlebnisführungen" genutzt haben, auch schon ein FS-Team über die Erlebniswelt berichtet hat und in Fachmagazinen Artikel dazu veröffentlicht werden.

Eine Beschreibung des sicher außergewöhnlichen Käse-Ambiente des ehemaligen Silberbergwerkes und generalsanierten Grubenhaus, ist am besten aus der Website www.stollenkaese.at zu entnehmen.

Ich persönlich möchte mich auch auf diesem Wege für die beeindruckende Führung und Betreung durch DKS Franz Möstl mit seiner Gattin und dem Käsesommelièr-Team herzlich bedanken und weiterhin viel Erfolg im Sinne der Käsekultur wünschen!

Käsepensionist DKS Hans Grubhofer

 

 

DKS Alexander Luttenberger (links) führt unserere Besuchergruppe im für die Käsereifung neu errichteten "Franz-Leopold-Stollen"
Fr. Möstl, Trude Polinsky, Traude Grubhofer, DKS Franz Möstl und W. Polinsky (von links) im "Grubenhaus"

Wir erwarten gerne Eure Infos zur Veröffentlichung!

Infos zu Käsewelten, Käse und Getränke, Käse in der Ernährung und Vieles mehr! 

Rezepte aus der Käseküche
>> Rezeptsammlung

 

 

      

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