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Besuch der Käsemesse im italienischen Bra - Piemont vom 14.-18. Sept. 2017

Feinste Rohmilchkäse aus der ganzen Welt


Seit 20 Jahren schon gibt es die inzwischen weltberühmte
Käsemesse „Cheese“ im italienischen Bra. Alle zwei Jahre treffen
sich dort Käsehersteller und -Liebhaber, um tausende von Käsen zu
probieren und über die neuesten Entwicklungen der Branche zu
diskutieren. Diesmal unter den gut 300.000 Besuchern: 13
Käsesommelièren und Käsesommeliers aus Österreich.

In zwei Minibussen war die Gruppe – mit Pause am Gardasee – für ein
verlängertes Wochenende nach Turin im Piemont gereist, um von der
norditalienischen Industrie- und Feinschmeckermetropole aus zwei volle
Tage lang die Messe im nahen Bra zu erkunden. Dort stand die ganze
Stadt im Zeichen des Käses: Auf vielen Plätzen und in mehreren, teils
historischen Gebäuden, waren lange Zeltreihen und Ausstellungsstände
aufgebaut, in denen natürlich italienische, aber auch sehr viel
internationale Käse zu bestaunen und genießen waren. Zusätzlich gab es
ein reichhaltiges Angebot an Diskussionen und Seminaren.
Das Besondere diesmal: Der Veranstalter Slow Food um ihren
charismatischen Gründer Carlo Petrini hatten 2017 Rohmilchkäse zum
Thema gemacht – und nur solche waren auf der Käsemesse vertreten.
Darunter stellten auch Produzenten aus anderen Ländern und
Kontinenten, aus Hongkong, dem Iran, aus Südafrika und Brasilien ihre
Käse vor. Und auch aus den USA, die diesmal offizielles Gastland waren
und das Angebot entsprechend bereicherten. Amerikanische Käse –
manchmal den europäischen ähnlich, aber auch ganz eigene Kreationen.
Leider gab es kaum Käsehersteller aus dem nahen Österreich, lediglich
Südtirol war mit einigen sehr guten Produkten vertreten.

Besonders interessant für die Käsegourmets: die bis zur Perfektion
gebrachten Produkte zahlreicher Affineure, die eine Zeltreihe, die
„Avenue“, ganz für sich bespielten – ein absolutes Highlight. Klar, dass
der eine oder andere Käse dann seinen Weg in die Taschen unserer
Sommelièren und Sommeliers fand. Gut war darüber hinaus, dass es
nach zwei Tagen Käse rund um die Uhr auch andere Spezialitäten aus
dem Piemont zu verkosten gab. Kleine Foodstände und zahlreiche
Restaurants hatten alle Hände voll zu tun – frische Bratwurst vom
piemontesischen Rind, ein Genuss.
Ganz vom Käse lassen konnte die Gruppe dann allerdings doch nicht: Auf
dem Rückweg nach Österreich kaufte sie – teilweise mit letztem Geld –
die Vorräte des Südtiroler Sternekochs, Käsepezialisten und Affineurs
Hansi Baumgartner leer. Eine spannende Reise, die bei der nächsten
Cheese 2019 mit Sicherheit eine Fortsetzung finden wird.

Bericht und Fotos von DKS Rüdiger Niemz M.A.

 

 

Einige Impressionen von der beeindruckenden Käsemesse

 

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Rezepte aus der Käseküche
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